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Aufgelesen-Ausgelesen-Erlesen
(was ich so lese oder gelesen habe; vielleicht eine Anregung für Interessierte)

Juni 2018
Gregor Piatigorsky
Mein Cello und ich und unsere Begegnungen
Piatigorsky erzählt in gerafftem Überblick aus seinem Leben als Cellist. Kurzweilig und amüsant zu lesen.
April 2018
Friedrich Engels
Der Ursprung der Familie, des Privateigenthums und des Staats
Engels geht der Frage nach, wie Familie und Staat entstanden sind; er beleuchtet die Zusammenhänge mit der Entstehung des Patriarchats und des Kapitals.
März 2017
Irene Johanson
Ihr dürft auf eurer Wanderung den unsterblichen Wald erleben
In einfühlsamer Sprache wird in kurzen Kapiteln der Wald mit Fauna und Flora erlebbar gemacht. Die Texte eignen sich auch zum Vorlesen; die christlich-anthoposophische Weltsicht der Verfasserin kann man eher als Bereicherung ansehen.
Dezember 2016
Bodo Kirchhoff
Wo das Meer beginnt
Natürlich geht es wieder um die Spielarten der Liebe. Kirchhoff ist ein begnadeter Erzähler; allerdings war mir persönlich das Ende der Geschichte zu brutal.
Juli 2016
Ian Kershaw
Das Ende
Kershaw geht der Frage nach, ob man Ursachen für das Durchhaltevermögen der deutschen Bevölkerung und die Beharrlichkeit der Führungselite finden kann, die die notwendige Kapitulation 1946 verhinderten.
Juni 2016
Kai Biermann, Thomas Wiegold
Drohnen
Entwicklung, Produktion und Einsatz unbemannter Fahrzeuge zu Land, Wasser und Luft, Drohnen genannt; die Verfasser geben einen Einblick in technische, politische und rechtliche Einordnung der Thematik.
Juni 2016
Wolfgang Korn
Die Weltreise einer Fleece-Weste
Alle Aspekte der Globalisierung werden am Beispiel der Fleece-Weste beleuchtet. Gut recherchiert, verständlich und interessant geschrieben.
Juni 2016
Abbas Khider
Ohrfeige
Mit Erscheinungsjahr 2016 behandelt das Buch die "Flüchtlingskrise" aus der Sicht eines Betroffenen. Die Erfahrungen sind zwar im Jahr 2001 gemacht worden, haben aber nichts an Aktualität eingebüßt.
Juni 2016
Walter Kempowski
Alles umsonst
Kempowski schildert wieder eine Familiengeschichte, diesmal nicht seine eigene. In den letzten Kriegsmonaten 1946 rücken die Russen vor, und viele der deutschen in Ostpreußen fliehen. Ich kann den Erzählstil von Kempowski einfach nur genießen, fast höre ich seine Stimme, die dank diverser Hörbücher erhalten ist.
April 2016
Elisabeth Tova Bailey
Das Geräusch einer Schnecke beim Essen
Die Schnecke ist der aktive Teil der Geschichte. Man erfährt sehr viel über Gehäuseschnecken. Ich habe es bedauert, dass das Buch zu Ende ging.
März 2016
Erich Fromm
Haben oder Sein
Noch einmal gelesen. Die Analyse des Haben-Modus ist aktueller denn je.
Februar 2016
Jan Wagner
Regentonnenvariationen
Ein neuer Stern am Lyrik-Himmel: Jan Wagners Ansatz, mit Lyrik Alltägliches darzustellen, erinnert entfernt an die Kunst der japanischen Haikus. Sein trockener Humor würzt die abwechslungsreichen Sprachbilder; an seine Reimtechnik muss man sich gewöhnen, dann ist sie auch interessant.
Januar 2016
Ovid
(übers. Gerhard Fink
Metamorphosen
Ein rasant erzählter Text, wortgewandt, sprachgewaltig, der uns die Götterwelt der Antike nahebringt.
Dezember 2015
Thomas Tranströmer
Sämtliche Gedichte
Nicht immer ist Lyrik schwierig zu lesen. Tranströmer aber macht es einem nicht leicht. Die Gedichte sind oft ohne Kenntnis der nordischen Mythologie kaum verständlich. Aber, wenn das nicht stört, schön zu lesen.
November 2015
Ursula Fiedler
Wie?! Zu Fuß?! Meine Wanderung von Wien an die Nordsee
Frau Fiedler hat die gesamte Strecke innerhalb von drei Monaten in Etappen abgewandert. Was sie über die Abwesenheit von Lärm in allen Schattierungen berichtet, ist beeindruckend.
Oktober 2015
Dieter Kühn
Clara Schumann, Klavier
Wie von Kühn zu erwarten bestens recherchiert, einfühlsam und unspektakulär geschrieben.
Oktober 2015
Carmen Thomas
Ein ganz besonderer Saft - Urin
Urin ist nicht einfach ein Abfallprodukt, sondern es kann ökonomisch und medizinisch nutzbringend eingesetzt werden.
Oktober 2015
Rasso Knoller
Nordeuropa, Portät einer Region
Knoller kennt die Staaten des nördlichen Europa, weiß ihre Kultur, die Befindlichkeit der Menschen und auch die politischen Abhängigkeiten spannend zu schildern.
Oktober 2015
Peter Lieb
Unternehmen Overlord
Die Invasion der Alliierten in Nordfrankreich, die das Ende des Zweiten Weltkrieges einläutet, wird in aller historischen Gründlichkeit dargestellt. Das Wagnis der Soldaten und ihre logistischen Leistungen kann man nur bewundern.
September 2015
Dorothee Wierling
Heimat finden
Was Russland-Deutsche erleben, die den Weg nach Westdeutschland gewagt haben, nötigt einem Respekt ab. Trotz deutscher "Wurzeln" gestaltet sich das Erlernen deutscher Sprache, der Gebräuche, des Rechtssystems, der Kultur schwierig.
Juni 2015
Peter Härtling
Schubert
Eine sehr einfühlsame, unspekulative aber persönliche Biografie.
Mai 2015
Florian Illies
1913
Schlaglichtartig beleuchtet Illies die Zeitumstände von 1913, Kultur und Politik am Vortag des Krieges.
Juli 2014
Patrick Salmen
Ich habe eine Axt
Zusammenstellung kabarettistischer Texte; ganz nett für den Anfang.
Juni 2014
Eric Silver
Sie waren stille Helden
Eine Sammlung von Berichten über Menschen in ganz Europa, die Juden vor den Nazis schützten und ihnen das Leben retteten.
April 2014
Sasa Stanisic
Vor dem Fest
Ein Dorf in Ostdeutschland bereitet sich auf ein Fest vor. Stanisic hat gut beobachtet und lässt die verschiedenen Typen in oft witzigen skurrilen Situationen agieren.
März 2014
Christoph Ransmayr
Die letzte Welt
Ovid wurde von Kaiser Augustus in die Verbannung geschickt. Die letzten Jahre des Dichters in einer fremden Welt am Schwarzen Meer werden packend nachempfunden.
Dezember 2013
Perri Knize
Der verlorene Klang - Geschichte einer Leidenschaft
Perri findet nach langer Suche einen Flügel, dessen Klang sie fasziniert. Doch nach der Anlieferung ist der Klang verloren. Spannend und informativ erzählt Perri Knize, wie es ihr gelingt, den Klang wiederzufinden.
November 2013
Albrecht Schäfer
Sarimanok
Von Madagaskar aus den Indischen Ozean mit einem aus Naturmaterialien gebauten Segler zu überqueren war ein besonderes Abenteuer.
Dezember 2012
Tim Jackson
Wohlstand ohne Wachstum
Jackson zeigt, dass Wohlstand ohne die bisher von Politik und Wirtschaft gehegte Ideologie des Wachstums notwendig ist, und er zeigt dass es möglich ist, Wachstum einzuschränken, ohne dass das Wohlergehen der Menschen geschmälert würde.
November 2012
Rosi Gollmann
Einfach Mensch
Rosi Gollmann hat sich Zeit ihres Lebens für in Not befindliche Kinder in Indien und Bangladesh eingesetzt. Sie gibt einen Rückblick auf die Jahre der Gründung und Erweiterung der Andheri-Stiftung. Man kann durch persönlichen Einsatz sehr viel in der Welt bewegen.
November 2012
Issa
Die letzten Tage meines Vaters
Der japanische Dichter Issa begleitet 1801 seinen Vater auf dem Weg zum Ende des Lebens.
Oktober 2012
Byung-Chul Han
Philosophie des Zen-Budddhismus
Wesentliche Kernbegriffe des Buddhismus werden erläutert, indem entsprechende Auffassungen westlicher Philosophen textkritisch zitiert werden.
Oktober 2012
Bodo Kirchhoff
Die Liebe in groben Zügen
Eine raffiniert komponierte Vielecksbeziehung nimmt ihren Lauf, einfühlsam und nachvollziehbar in Worte gefasst. Sehr ansprechend und meist zum Geschehen passend sind Landschaft und Stimmungen beschrieben.
September 2012
Konrad Küster
Der junge Bach
Es sind nicht viele Fakten aus dem Leben des jungen Bach historisch belegt. Daher rekonstruiert Küster aus Quellen, die ähnlichen Lebensumständen entstammen. Das Buch zeigt die interessante Recherche des Historikers in eindrucksvoller Weise.
August 2012
Jürgen von Hollander
Das neue Waldbrevier
Das Buch ist eine Liebeserklärung an den Wald und an das Wandern und Leben in der Natur. Es ist zwar schon 1968 erschienen, bietet aber doch interessante Fakten zu Wald und Feld.
Juli 2012
Arno Geiger
Der alte König in seinem Exil
Geiger erzählt vom Altwerden seines Vaters; das langsame Entgleiten aus der gewohnten Welt, die Entwicklung der Demenz, Zweifel an Entscheidungen für die Pflege im Heim, alles wird in sachlichem Ton berichtet, lässt aber dennoch starke Tiefe des Gefühls zu.
Dezember 2011
Epiktet
Das Buch vom geglückten Leben
Epiktet rät, das Leben und vor allem seine bisweilen unangenehmen Seiten mit Ruhe zu nehmen. Recht hat er.
November 2011
Alice Schwarzer
Lebenslauf
Frau Schwarzer erzählt einen Teil ihres spannenden Lebens. Die Gleichberechtigung der Frau ist ein schwieriger und langwieriger Prozess; das macht der Text sehr klar.
Oktober 2011
Uli Franz
Die Asche meines Vaters
Uli Franz löst den Wunsch seines verstorbenen Vaters ein, dessen Asche in Tibet zu bestatten. Er lässt sich auf eine Reise mit Pferden quer durch das tibetische Hochland ein, deren Ende zunehmend ungewiss wird. Das Buch macht nachdenklich.
Oktober 2010
Luise Rinser
Septembertag
Der Text erinnerte mich ein Wenig an Delius Bildnis der Mutter als junge Frau. Rinser berichtet über einen sommerlichen Tag in Rom. Sie begegnet Nachbarn, Fremden, erinnert sich an Vergangenes, zeigt, dass es möglich ist, das Leben zu meistern, auch wenn das bisweilen sehr schwierig erscheint.
Friedrich Sieburg,
Napoleon

die 100 Tage des Feldherrn Napoleon I zwischen Elba und St.Helena; ein mitreißendes Psychogramm von Macht und Starrsinn
September 2010
Ivan Goll
Malaiische Liebeslieder
Ivan Goll verfaßt anrührende Liebesgedichte; man kann sie vorlesen, oder an stillen Abenden einfach für sich genießen.
Juni 2010
Dieter Kühn
Beethoven und der schwarze Geiger
Ein fiktiver historischer Roman, in dem Ludwig van Beethoven im Oktober 1813 auf der "Southern Cross" eine Schiffsreise von Genua nach Afrika unternimmt und unterwegs eine Liebesbeziehung eingeht. Einige Figuren der Handlung sind frei erfunden, die Hauptpersonen haben jedoch alle tatsächlich existiert. Humorvoll zeichnet Kühn den schwierigen Charakter Beethoven.
Mai 2010
Dieter Kühn
Ich Wolkenstein
Oswald von Wolkenstein war Dichter, Sänger, Politiker, Großgrundbesitzer. Er lebte 1377 bis 1445 in Tirol. Kühn hat für dieses Buch gründlich recherchiert. Er lässt seine Eindrücke beim Besuch der historischen Schauplätze, seine Gespräche mit Fachleuten und auch Menschen, die Wolkenstein irgendwie nahe stehen, in die Erzählung einfließen.
Theodor Fontane,
Unterm Birnbaum
Einer der ersten Krimis in der deutschen Literatur, psychologisch geschickt aufgebaut, gut erzählt.
April 2010
Norman Fischer
ZEN oder die ewige Heimkehr des Odysseus
Norman Fischer ist Zen-Mönch in Amerika mit langer Meditationserfahrung. Er knüpft Strategien der Lebensgestaltung und Lebensbewältigung an die Geschichte von Odysseus.
April 2010
Miles Davis
Die Autobiographie
Miles Davis erzählt sein Leben, locker, umgangssprachlich. Man fragt sich, wie er sich an all das so gut erinnern kann, alle Musiker, die ihn je begleitet haben, auch viele, mit denen er nicht zurecht kam. Beeindruckend ist sein Ringen um gute klare Musik. Gegen Ende braucht man einen langen Atem, sonst legt man das Buch fort.
März 2010
Stefan Zweig
Sternstunden der Menschheit, 12 historische Miniaturen
Große Momente der Entdeckungsgeschichte und der Kulturgeschichte werden in der gewohnt engagiert nüchternen Art Stefan Zweigs beschrieben.
März 2010
Stefan Zweig
Triumph und Tragik des Erasmus von Rotterdam
Erasmus, der große Humanist, der erste Europäer, Frieden liebend und Fanatismus verabscheuend, muss an seiner objektiven Haltung Menschen und Ideen gegenüber leiden.
Februar 2010
Stefan Zweig
Meisternovellen
Mit psychologischem Scharfsinn und goßer Einfühlung lässt Stefan Zweig an kritischen Lebensphasen teilnehmen.
Januar 2010
Stefan Zweig
Die Welt von Gestern
Stefan Zweig schrieb seine Autobiographie im Exil. Er beleuchtet die Zeit von 1890 bis 1940. Kindheit und Jugend in Österreich, Kontakte zu Dichtern, Musikern, Malern, Reisen in viele Länder; Zweig lässt den Leser an seinem Leben teilhaben. Sein nüchterner aber mitfühlender Schreibstil begeistert mich, macht aber die Dokumentation schlimmer Zeiten der Verfolgung und Verachtung des weltweit bekannten Dichters umso erschreckender deutlich.
Dezember 2009
Thomas Mann
Doktor Faustus
Drei Monate habe ich daran gelesen, es immer wieder zur Hand genommen und spannend gefunden. Thomas Mann komponiert ein Buch zum Thema Musik, Genie und Zeitgeschichte. Es gelingt ihm, auf drei zeitlichen Ebenen zu arbeiten: die Handlung liegt in den zwanziger Jahren, der Erzähler notiert gegen Ende des zweiten Krieges, Autobiografisches gibt den Blick Th. Manns auf den Zusammenbruch des dritten Reiches wieder.
Oktober 2009
Vergil
Aeneis
Das große Epos von der Reise des Aeneas nach der Zerstörung Trojas an die italienischen Gestade zur Gründung des römischen Volkes und Reiches ist eine trotz der unmodernen Versdichtung aktionsgeladene Erzählung. Interessant, wie die Götter geschildert werden; sie haben eigentlich menschliche Eigenschaften und leiden unter denselben Nöten wie wir.
April 2009
Friedrich Christian Delius
Bildnis der Mutter als junge Frau
Delius blickt auf die einen Tag währende Episode kurz vor seiner Geburt, als seine Mutter in Italien weilt und dort während eines Spazierganges zu einem Konzert über die politischen Verhältnisse im Deutschland des zweiten Krieges nachdenkt. Das Buch empfand ich als atemberaubend, weil es drängend ohne Satz-Ende geschrieben ist.
Februar 2009
Marcus du Sautoy
Die Mondscheinsucher
Ein Buch für eher mathematisch Interessierte: es geht um die Erforschung der Symmetrie in höheren Dimensionen. Das Buch gibt aber auch Einblicke in die Arbeit moderner Mathematiker.
März 2009
Stefan Zweig
Auf Reisen
Miniaturen, Kurzberichte, Eindrücke, die Stefan Zweig auf Reisen in der ganzen Welt gewann. Einige sind einfach schön zu lesen, einige spiegeln bereits seine sich herausbildende politische Sicht auf eine europäische Kulturlandschaft wider.
Januar 2009
Bertrand Piccard Brian Jones,
Mit dem Wind um die Welt
Piccard und Jones gelang die erste Umrundung der Welt mit einem Ballon. Sie erzählen in diesem fesselnden Buch, wie sie mit Höhen und Tiefen ihrer Erlebnisse fertig wurden.
Januar 2008
Daniel Kehlmann
Beerholms Vorstellung
Ein ironischer Roman: der Zauberer Beerholm vervollkommnet seine illusionistischen Fertigkeiten bis zur Selbst-Aufhebung. Die Erzählung wirft gleichzeitig einen Blick auf Probleme hochbegabter Menschen, die an ihren Fähigkeiten zweifeln.
November 2007
Robert Musil,
Die Verwirrungen des Zöglings Törleß
Ich habe es nocheinmal mit Interesse gelesen. Musil gelingt es, mit Einfühlung in die Gedankenwelt junger Menschen ein Charakterbild der Zeit zu zeichnen.
Oktober 2007
Marcel Reich-Ranicki
Mein Leben
Die Autobiographie von Ranicki, erschütternd, wenn man sich die Zeitumstände klar macht, ermutigend, wenn man die vielen glücklichen Umstände sieht.
September 2007
Fritz Mühlenweg,
Nuni
Mit diesem Buch ist Mühlenweg ein Kinderbuch gelungen, das in einfühlsamen Bildern von Liebe und Freundschaft erzählt.
August 2007
Fritz Mühlenweg,
Fremde auf dem Pfad der Nachdenklichkeit
Fortsetzung der Mühlenweg-Lektüre: und beinahe die Fortsetzung von "in geheimer Mission"; wieder eine bezaubernde Erzählung, die viel von mongolischer Lebensart vermittelt.
Fritz Mühlenweg,
Mongolische Heimlichkeiten
Mühlenweg hat hier kurze Erzählungen zusammengestellt; sie beruhen auf Erlebnissen, die in der Zeit seiner Expedition mit Sven Hedin passierten.
Juli 2007
Robert Musil,
Der Mann ohne Eigenschaften
Für mich ist Musil ein begnadeter Romanschreiber. Beobachtungsgabe, Einfühlungsvermögen und große sprachliche Kraft mit feiner Ironie zeichnen ihn aus. Die Handlung spielt um 1930 in Wien. Wie lange ich an den 1600 Seiten lese, weiß ich noch nicht.
Juni 2007
Fritz Mühlenweg,
In geheimer Mission
Spannender, sehr gut lesbarer Roman über die Abenteuer zweier Jungen in der Mongolei. Fritz Mühlenweg hat mit Sven Hedin die Mongolei bereist und verarbeitet hier seine Eindrücke.
Mai 2007

Marion Gräfin Dönhoff,
Kindheit in Ostpreußen
Frau Dönhoff verbrachte Kindheit und Jugendzeit auf dem Schloß der Familie in Ostpreußen.
April 2007
Jonathan Stroud,
Die Pforte des Magiers
Teil 3 der Bartimäus-Trilogie; leichte, spannende Urlaubslektüre
März 2007
Erich Fromm,
Haben oder Sein
Ein zwar schon 1976 erschienenes Buch, das aber von seiner aktuellen Bedeutung nichts verloren hat. Fromm präsentiert die geistigen Grundlagen einer neuen Gesellschaft, die ohne Neid und Ausbeutung auskommen kann.
Februar 2007
Eckart Kroneberg,
Buddha, Berlin-Wilmersdorf
Annäherungsversuche an den Vollerwachten
Herr Kroneberg hat als am Buddhismus Interessierter den Schritt gewagt, für eine Zeit als Bikkhu in einem Kloster in Sri-Lanka zu leben. Er schildert seine Erfahrungen in Kontrast zum Leben in der westlichen Welt. Im ersten Teil lernen wir mit ihm das Klosterleben mit seinen strengen Regeln kennen, die durch einen hohen Grad an Mitmenschlichkeit geprägt sind. Im zweiten Teil, Kroneberg ist wieder zurück in Berlin, wird sehr sachlich die tägliche Unmenschlichkeit geschildert, die in gewohntem Umgang mit Hektik und geringer Rücksichtnahme steckt. Der dritte Teil ist schwer zu lesen: er erläutert einige Lehrreden des Buddha, verbindet aber so die Erfahrungen mit grundlegenden Lehren des Buddhismus.
James Hilton,
Der verlorene Horizont
Hilton schrieb diesen utopischen Roman gegen den Unfrieden in der Welt 1935; 1937 wurde das Buch verfilmt. Beides, Buch und Film, lohnen das Kennenlernen.
Januar 2007
Kurt Österle,
Wenn der Bogen zerbrochen ist, dann schieß!
Herr Österle hat in mittlerem Alter den Weg zum Zen-Buddhismus gefunden, die Buddha-Lehre studiert und sich als Mönch ordinieren lassen. Er leitet ein Meditationszentrum, in welchem er Zen-Meditation und Bogenschießen verbindet.
Hape Kerkeling,
Ich bin dann mal weg
Wir kennen Hape Kerkelig als Komiker. Dieses Buch bestätigt uns in der Einschätzung, dass er ein nachdenklicher Mensch ist. Er wagt sich auf den Pilgerweg nach Santiago de Compostella und hält die Strapazen aus, obwohl er es selbst nicht glauben wollte.  Er hat sogar noch Kraft, ein Tagebuch zu schreiben. Ein Glück für den Leser.
Dezember 2006
Edgar Salin,
Im Sonderzug nach Alaska, Tagebuch einer  amerikanischen Reise 1910
Ein wiederentdecktes Tagebuch des später als Professor für Staatsökonomie bekannt gewordenen Edgar Salin. Salin berichtet von der Alaskareise, die er nach seinem Abitur auf Einladung seines reichen Onkels machen durfte.
November 2006

Manes Sperber,
Wie eine Träne im Ozean

Die Kommunistische Partei im Europa der 1940-er Jahre; Loyalität, Liebe, Verrat, Freundschaft;
Oktober 2006
Pascal Mercier,
Nachtzug nach Lissabon
Ein 57 Jahre alter Lehrer verläßt spontan die Stätte seines Wirkens, um sich auf die Spuren eines portugiesischen Autors zu begeben. Sein Leben in Lissabon führt zu sehr persönlichen, aber allgemein menschlichen Einsichten.
September 2006
Kurt R. Biermann,
Carl Friedrich Gauß

Der "Fürst der Mathematiker" in Briefen und Gesprächen

Ausschnitte aus der Korrespondenz von Gauss, die ihn nicht nur als Wissenschaftler, sondern auch als Menschen zeigen
August 2006
Daniel Kehlmann,
Die Vermessung der Welt

in rasantem Stil verfasste Beschreibung wesentlicher Begebenheiten im Leben von Gauß und Humboldt; kann man auch zweimal lesen.
Juli 2006

Jonathan Stroud,
Das Auge des Golem

Eine recht spannende Geschichte; Teil 2 der Bartimäus-Trilogie